e-Rechnung Kleinunternehmer
Das Finanzamt fordert ab 2025, auch für Kleinunternehmer, elektronische Rechnungen - keine reinen PDF's. Diese Software erstellt Rechnungen, im PDF Format mit eingebettetem XML (e-Rechnung). Das Resultat ist eine einzige PDF Datei die du wie gewohnt verwenden kannst. Keine große Änderungen an deinem Workflow, trotzdem zufriedenstellend für das Finanzamt.
Was ist eine E-Rechnung
Die Grundidee der E-Rechnung ist eigentlich gut. PDF Dateien sind für dich und mich gut lesbar (meistens). Aber zum automatisierten Auslesen mit Software sind sie teils ein Albtraum. Deshalb möchte das Finanzamt jetzt ein einheitliches Format - das ist auch für Geschäfte mit vielen ein- und ausgehenden Rechnungen ein Vorteil.
Ein Beispiel anhand der Rechnungsnummer:
Diese kann ich überall auf der PDF platzieren, kann sie "Rechnungsnr.: 32", 'R-Nr: 32.' oder was immer mir einfällt nennen - solange ich glaube, dass man das noch zuverlässig deuten kann. Was das Finanzamt jetzt will, sieht so aus:
<ram:ID>{32}</ram:ID>
Ein Computer kann also zuverlässig den Code durchsuchen nach dem, was zwischen '<ram:ID>' und '</ram:ID>' liegt, um '32' als Rechnungsnummer zu identifizieren - immer.
Die gesamte E-Rechnung sieht dann so aus. Jedes rechnungsrelevante Detail wie Steuernummer, Preise/Leistungen etc. wird dann in diesem sogenannten XML dargestellt - das ist eine sogenannte E-Rechnung.
Theoretisch verlangt das Finanzamt jetzt nichts anderes mehr - keine PDFs. Nur noch diesen komisch aussehenden Maschinencode. Dumm nur, dass du und ich das nicht so gut lesen können. Unsere Kunden auch nicht.
Das Gute ist, dass das XML auch in einer PDF leben kann. Du kannst also eine PDF Datei erstellen, die in Wahrheit 2 Rechnungen enthält bzw. die Information doppelt: Einmal sichtbar, klassisch, als PDF. Dann in der Datei eingebettet der XML-Code, den das Finanzamt haben möchte. Das Resultat ist eine einzige PDF Datei, die du per E-Mail versenden und öffnen kannst.
An sich finde ich das Konzept der E-Rechnung super, ABER ICH HASSE DAS FINANZAMT dafür, etwas einzufordern, was nicht jeder erstellen kann - ohne dabei Hilfe zu leisten. PDF war nicht für jeden einfach - aber machbar. XML bzw. Code - für die meisten Menschen unmöglich.
Das ohne einen Rechnungsgenerator vom Finanzamt zwingt Menschen dann dazu, unnötig teure Buchhaltungs-Abonnements abzuschließen. Nur um Rechnungen schreiben zu können, ohne vom Finanzamt einen auf den Deckel zu bekommen.
Deshalb hier eine Software, für die du nur einmal zahlst - weil Software schreiben ist auch Arbeit. Nur nicht immer ein dummes Abo wert.
Weitere Informationen
Funktionen
- Erstellt eine PDF - ist damit für menschen lesbar
- Fügt der PDF die Rechnungsdaten als XML ein - ist damit für Software lesbar
- Das Resultat ist eine einzige PDF Datei die du per E-Mail versenden kannst - fertig.
Für wen geeignet?
Diese Lösung ist ideal für:
- Kleinunternehmer nach §19 UStG
Rechtliche Konformität
Alles wurde anhand des ELSTER Portals auf die Lesbarkeit & Konformität geprüft. Diese Software erstellt Rechnungen, die den Anforderungen des ZuGFerd-Standards entsprechen und sind nach EN 16931 konform. Die Resultierenden Rechnungen sind nach ELSTER Validator auslesbar und erhalten alle, für Kleinunternehmer, relevanten Rechnungsdaten. Leider stellt ELSTER selbst nicht nur keinen Rechnungsgenerator zur Verfügung, ELSTER garantiert nichtmal für seinen eigenen Validator (Software zum auslesen) - damit kann ich das auch nicht. Wieso sollte das Finanzamt auch Verantwortung übernehmen, für etwas was Sie fordern?